Learning Content Management System
Learning Content Management Systeme sollen die Autoren bei der Erstellung von Lerneinheiten unterstützen und kombinieren daher die typischen Funktionen von Learning Management Systemen mit Funktionen zur Erstellung und Personalisierung von Content (vgl. Maier-Haefele und Haefele 2002 , S.18)
Die Aufgabe einer derartigen Software ist das Erstellen, Auffinden, Nachbearbeiten und Ausliefern von wieder verwendbaren Lerninhalten zu ermöglichen. Dazu befinden sich in dem System so genannte Autorentools, also Werkzeuge zum Erstellen und Bearbeiten von Inhalten. Dabei werden die Lernobjekte durch Metadaten beschrieben und in einer zentralen Datenbank abgelegt. Diese Objekte können dann, im Gegensatz zu monolithischen Kursgebilden, mehrfach und in unterschiedlichem Kontext eingesetzt werden.
Das Learning Content Management System verfügt über eine Userverwaltung, die es ermöglicht, verschiedenen Personen und Personengruppen bestimmte Rechte zuzuweisen, so dass für fachspezifische Experten, Mediengestalter, Projektadministratoren und einzelne Nutzer, jeweils unterschiedliche Zugriffsfunktionen defi-niert werden können. Damit entsteht die Möglichkeit des personalisierten Lernens. Um einen individuellen Lernvorschlag durch das System zu erhalten, muss sich der Nutzer zunächst einer Analyse unterziehen, bei der die jeweiligen Wissenslü-cken festgestellt werden. Diese werden mit sogenannte Pre- und Posttests durchgeführt (vgl. Maier-Haefele und Haefele 2002, S. 20 f.).